Evangelische Integrative Kindertagesstätte Hollerbusch

Unsere Kontakte von 1999 bis heute

Seit März 1999 findet zwischen unseren Kindergärten ein regelmäßiger Austausch statt. Vertreter des Team und des Elternbeirats besuchten mehrmals den Kindergarten in Várpalota. Auch umgekehrt konnten wir bereits die Gäste aus Ungarn begrüßen.

 


 

Im April 2002 fand, gemeinsam mit dem ungarischen Team, eine Fortbildung unter dem Titel "Kinder entdecken die Schöpfungsgeschichte" statt.

 


 

Im September 2002 gab es zwischen Vertretern der Kindergärten Hollerbusch und Regenbogen sowie des Kindergartens in Várpalota ein Partnerschaftstreffen in Schrobenhausen.

 


 

Vom 14. bis zum 16. April 2003 trafen sich Erzieherinnen aus beiden evangelischen Kindergärten mit Mitarbeiterinnen aus Várpalota bei einem Kompakttraining zum Thema "Integration".

 

Teilnehmer des Kompakttrainings, hier im Kindergarten Regenbogen in Arget


 

Vom 5. bis 8. Februar 2004 fuhren wir (Prof. Dr. Frieder Harz, Sabine Hammerbacher, Margret Schulke, Anette Husung, Ursula Glonner und vier weitere Teilnehmerinnen) mit dem Gemeindebus der Kirchengemeinde in ca. 9 Std. nach Piliscaba in Ungarn. Dort nahmen wir zwei Tage an einer Fortbildung zum Thema: "Glauben feiern" teil.

 

Unsere anfängliche Skepsis über unsere Unterbringung (kleinste Zimmer und zu viert ein Bad) verlor sich schnell durch die Wiedersehensfreude mit unseren Freunden, Zsuzsa und Illdeko vom Partnerkindergarten in Várpalota. Unser Resümee am Ende der Fortbildung:

 

"Man braucht sehr wenig, um glücklich zu sein!"


 

Vom 18. bis zum 21. März 2010 besuchten Pfarrer Wolfgang Dörrich und eine Abordnung des Kindergartens Hollerbusch (Frau Husung, Frau Frey, Frau Stacheter, Herr Balser sowie Petra Hildebrand vom Kindergartenausschuss) den Partnerkindergarten Evangélikus Keresztyén Óvoda in Várpalota, um die seit 10 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Kindergärten erneut zu beurkunden. Die Gastgeber nahmen alle Besucher äußerst herzlich auf und hatten sogar als Begrüßungslied "Immer wieder kommt ein neuer Frühling", sowie "Gib uns Ohren, die hören und Augen, die sehen" auf Deutsch einstudiert.

 

Im Beisein von Várpalotas Bürgermeister Néméth Árpád und dem ersten Inspektor der Gemeinde Várpalota unterschrieben Zsuzsa Lassu Tamásné, die Leiterin des ungarischen Kindergartens, und Anette Husung, Leiterin des Kindergartens Hollerbusch, die Partnerschaftsurkunde. Ebenfalls unterzeichnet wurde das Dokument von Pfarrerin Iso Dorottya und Pfarrer Wolfgang Dörrich.
    
Nach der feierlichen Unterzeichnung im Rathaus fand ein Familiengottesdienst mit den Kindern, Eltern und Kolleginnen unseres Partnerkindergartens in der Evangélikuskirche statt.

Um die erneut beurkundete Partnerschaft gemeinsam zu feiern, hatte das ungarische Kindergartenteam zusammen mit dem Elternbeirat ein landestypisches Buffet vorbereitet. Die Kindergartenleiterinnen schnitten gemeinsam eine Torte an, auf der die ungarische und die deutsche Flagge aus Zuckerguss dekoriert waren.

 

 

Während des Aufenthalts hatten wir einen Einblick in den Kindergartenalltag, machten kleine Ausflüge in die nähere Umgebung und tauschten pädagogische Schwerpunkte aus.     

Durch unsere pädagogische Unterstützung und die finanziellen Zuschüsse der Landeskirche Bayern können im Partnerkindergarten seit 8 Jahren Integrationskinder aufgenommen werden. Aus einer anfänglich finanziellen Unterstützung vor 10 Jahren wurde ein voneinander Lernen und eine freundschaftliche Verbundenheit. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Begegnung hier im Hollerbusch.

 


 

Vom 24. bis zum 27. Oktober 2010 nahmen Fr. Husung und Fr. Stacheter an einer deutsch- ungarischen Fortbildung zum Thema "Von Geburt bis zum Kindergarten" in Oroshaza teil.

Von bayerischer Seite waren Prof. Frieder Harz und die evangelische Landeskirchenbeauftragte Siegrid Schmitz, sowie Frau Sabine Hammerbacher als Referenten mit dabei.

Schwerpunkte der gemeinsamen Fortbildung waren:

  • Erfahrungsaustausch der ungarischen und bayerischen Kolleginnen
  • Gesetzliche Grundlagen Ungarn/Bayern
  • Besichtigung des evangelischen Kinderhauses in Oroshaza
  • Religionspädagogische Inhalte

 


 

Vom 23. bis zum 26. Oktober 2011 nahmen Frau Husung und Herr Balser an einer deutsch-ungarischen Fortbildung zum Thema "Das ist aber ungerecht! – Werteorientierte Bildung und Erziehung in der Kindertageseinrichtung" in Passau teil.

Von bayerischer Seite waren Dr. Frieder Harz und Frau Sabine Hammerbacher als Referenten mit dabei.

Schwerpunkte der gemeinsamen Fortbildung waren:

  • Entwicklungspsychologie des Kindes, Werte- und Empathieentwicklung
  • Austausch über die Fragestellung "Aber was ist ungerecht?"
  • Inhaltliches Arbeiten zu theologischen Ausführungen mit Blick auf Luthers Gerechtigkeitsverständnis "Glaube als Geschenk"
  • Biblische Geschichten zu Gerechtigkeit
  • Wertebildung in christlicher Sichtweise

 


 

Vom 6. bis zum 9. Mai 2012 haben Frau Husung und Herr Balser in Ungarn an einer Fortbildung teilgenommen. Das Treffen war Teil eines Programms zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft Bayern-Ungarn.

 


 

Der nächste Termin in dieser Reihe war ein Treffen vom 11. bis 13. Oktober 2012 in Nürnberg, wo sich der Kindergarten Hollerbusch gemeinsam mit unserem Partnerkindergarten Evangélikus Keresztyén Ovoda aus Várpalota mit einem Workshop zur Schöpfungsgeschichte beteiligte.

 


Unser Maifest und 15 Jahre Partnerschaft mit Ungarn feierten wir am 3. Mai 2013, gemeinsam mit einer Abordnung aus unserem ungarischen Partnerkindergarten "Evangélikus Keresztyén Óvoda" aus Várpalota.


Mit Liedern und Tänzen haben wir unsere Gäste aus Ungarn begrüßt.


Danach ging's weiter mit Buffet und Grillen, organisiert durch unseren Elternbeirat, mit einer Ausstellung zu 15 Jahren Partnerschaft mit Ungarn, sowie Aktionen und Spielen für unsere Kinder, angeboten vom Kindergartenteam.
Mit einem gemeinsamen ungarischen Tanz ließen wir unser Fest ausklingen.

Ein Rückblick unseres Elternbeirats

Nach dem beinahe schon legendären Maibaumaufstellen 2012 unter einem weiß-blauen Bilderbuchfirmament war man sich in allen Gremien des Kindergartens einig, das Maifest zur festen Institution zu erheben. Weder Zeit noch Mühen wurden für eine gesellige Neuauflage gescheut – zumal sich für den Beginn des Wonnemonats auch noch eine Abordnung des ungarischen Partnerkindergartens aus Varpalota angekündigt hatte, um mit uns das 15jährige Bestehen der Partnerschaft zu feiern.

 

Es sollte nichts dem Zufall überlassen bleiben, und so begann man schon mit der Planung des großen Tages, als das evangelische Gemeindeareal noch unter einer tiefen Schneedecke begraben war.

 

Federführend in der Vorbereitung war unser Elternbeirat in enger Kooperation mit dem Kindergartenteam um Frau Husung, flankiert von den Hollerburschen – einer Gruppe aus Kindergartenvätern, die im letzten Jahr von Max Balser zusammengetrommelt wurde und seither regelmäßige Zusammenkünfte pflegt.

 

Und so wurde in großer Einigkeit beraten, abgestimmt, organisiert, transportiert, telefoniert, gebacken und gewerkelt – wenig Einigkeit bestand nur in der Frage, mit welchem Wetter dieser 3. Mai denn nun gesegnet sein werde.

 

Leider sollten in diesem Jahr die Pessimisten Recht behalten.

 

Während die vielen ehrenamtlichen Helfer am Vormittag noch unter trockenen Bedingungen Tische aufbauen, die Dekoration anbringen und die von der Metzgerei Kraft ausgeliehene Grillanlage in Betrieb nehmen konnten, konnte man während der Eröffnungsandacht um 16 Uhr in der Segenskirche schon den einen oder anderen verängstigen Blick in Richtung des immer dunkler werdenden Himmels sehen.

 

In der Andacht herrschte jedoch eine umso festlichere Stimmung: Frau Husung begrüßte die Eltern und hieß die ungarischen Besucher unter großem Applaus in deren Muttersprache willkommen.

 

Ein instrumentales Ensemble einiger Eltern um Freddy Kempf am Klavier sorgte für die musikalische Umrahmung der Andacht – man sang aus vollen Kehlen gemeinsam gegen das drohende Unwetter an.

 

Gerade noch so im Trockenen von Statten ging der Tanz der Kinder um den Maibaum, den Frau Frey mit allen Gruppen einstudiert hatte. Die musikalische Begleitung dazu lieferte die junge Otterfinger Simal-Musi, die beim alsbald einsetzenden Regen samt Inventar und allen Besuchern dann schnell ins Thomashaus umziehen musste.

 

Improvisation und rasches Zupacken waren gefragte Tugenden an diesem fortan nasskalten Tag. Dennoch nahmen alle Beteiligten die nassen Dirndl und verregneten Frisuren mit Humor und ließen im Thomassaal bei gemütlicher Stubnmusi, Bier und einem üppigen Buffet dem Nachmittag seinen Lauf.

 

Eltern und Kinder machten sich gegen 19 Uhr auf den Heimweg, während sich alle Helfer des Festes zu einem geselligen "Toast" mit den sichtlich gut gelaunten ungarischen Freunden in der Turnhalle einfanden.

 

Seinen Abschluß fand das Fest im kleinen Kreis – am Feuer in der Jurte, deren Aufbau sich angesichts des nächtlichen Holzkirchner "Schnürlregens" wirklich gelohnt hatte.

 

Man hört, es sei noch eine lange Nacht gewesen ...

 

Allen Helfern aus dem Kindergartenteam und der Elternschaft sei für ihren unverdrossenen Einsatz ebenso herzlich gedankt, wie Herrn Pfarrer Dörrich und Frau Droste für ihre uneingeschränkte Unterstützung.

 

Trotz des unbeständigen Wetters wird uns und unseren ungarischen Besuchern auch das Maifest 2013 in bester Erinnerung bleiben.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Maifest!

 


 

Im Rahmen unserer bayerisch/ungarischen Partnerschaft mit dem Kindergarten in Várpalota finden jährlich religionspädagogische Fortbildungen statt. Abwechselnd liegt der Veranstaltungsort mal in Ungarn, mal bei uns in Bayern.

 

Im Herbst 2014 wurden wir in das evangelische Fortbildungshaus in Balatonszarszo/Ungarn eingeladen zu der Fortbildung:

 

"Mit Kindern über die Welt als Gottes Schöpfung nachdenken!"

 

Neben verschiedenen inhaltlichen Arbeitseinheiten und einer Besichtigung des Kindergarten in Várpalota kam vor allem auch der gemeinsame Austausch mit unseren ungarischen Kollegen/innen nicht zu kurz.

 


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